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Geschichte
   

 

 

 

Der Aufbau des "Sonderschulwesens" beginnt in Alfeld nach dem 2. Weltkrieg nur zögerlich. Während in anderen Städten sehr bald nach 1945  eigenständige "Lernbehindertenschulen" eingerichtet werden, geschieht dieses in Alfeld erst um 1960.

 

 

 (Quelle: www.alt-alfeld.de)

 

 

Am 1. April 1959 werden zwei "Sonderschulklassen" unter dem Dach der Schulrat-Habermalz-Schule  etabliert. Im Gründungsjahr werden 32 Schüler in zwei Räumen einer ehemaligen Arbeitsdienstbaracke  unterrichtet. Die Stadt Alfeld übernimmt die Schulträgerschaft.

 

Steigende Schülerzahlen führen zu einem Umzug in die sogenannte "Lampe-Schule", einen Büroneubau. Hier wird eine dritte Lerngruppe eingerichtet. Im Jahr 1969  werden  140 Schüler  in 6 Klassen unterrichtet. Auf dem Gelände einer nahegelegenen Grundschule wird ein zweiräumiger Pavillon angemietet.

 

Im Jahr 1970 übernimmt der damalige Landkreis Alfeld die Schulträgerschaft. Zum 1.9.1970 zieht die Schule in das Gebäude der ehemaligen Hauptschule, Kalandstraße 4, um.

 

Im Schuljahr 1975/76 erreicht die Schule den absolut höchsten Schülerstand: 232 Kinder werden beschult.

Im Zuge der Gebietsreform übernimmt der Landkreis Hildesheim am 1.8.1977 die Trägerschaft der Schule. Es besteht weiterhin Raumnot, so dass auf dem Grundstück der Schule ein zweiklassiger Pavillon aufgestellt wird. Nun verfügt die Förderschule über vier getrennte Gebäude. 1981 muss die "Lampe-Schule" nach 15-jähriger Nutzung geräumt werden. Die Klassen werden in die mittlerweile leerstehende Berufsschule provisorisch umquartiert.

Vom 1.8.1981 an darf die Schule eine 10. Klasse führen und auf den Hauptschulabschluss vorbereiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle: www.alt-alfeld.de)

 

Zum 1.8.1983 zieht die Erich Kästner-Schule in das jetzige Gebäude. In dem ehemaligen Gymnasium, erbaut 1899, verfügt die Schule nun nach fast 25 Jahren  erstmals  - bis auf eine Turnhalle - über die notwendigen Fachräume.

 

Parallel zu den sinkenden Schülerzahlen in den allgemeinbildenden Schulen verringern sie sich auch an der Erich Kästner-Schule. Im Schuljahr 1998/99 besuchen noch 148 Schüler mit Unterstützungsbedarf im Bereich "Lernen"  die Schule.

 

Im Jahr 2004 erweitert die Erich Kästner-Schule ihr Förderangebot; es werden zwei Klassen für 18 Schüler mit Unterstützungsbedarf im Bereich Sprache eingerichtet. Ab dem Schuljahr 2008/09 hat sich das Angebot auf 6 Klassen vergrößert.

 

Im Gegensatz zum Anstieg der Schülerzahl in der Förderschule Schwerpunkt Sprache nimmt die Schülerzahl der Förderschule Schwerpunkt Lernen weiter ab.

 

Die Erich Kästner-Schule wandelt sich seit einigen Jahren kontinuierlich  zum Förderzentrum für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Förderschwerpunkten Lernen und Sprache, die weiterhin an Regelschulen unterrichtet und gefördert werden. Daraus resultiert  eine Ausrichtung der Schule auf den Bereich der Beratung und Unterstützung. 

 

 

Die Lehrkräfte werden neben ihrer Tätigkeit in der Förderschule

 

  • somit zunehmend auch in der inklusiven Beschulung von Schülern  an Grund-, Haupt- und Oberschulen (Beratung, Diagnose, Unterstützung, Fördermaßnahmen),

 

  • in mobilen Diensten für den Bereich Sprache, 

 

  • in der Nachsorge von Schülerinnen und Schülern  nach dem Übergang der Grundschule in den weiterführenden Schulen sowie nach dem Abschluss der Förderschule an den berufsbildende Schulen eingesetzt.

 

 

 

  

 

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